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Eventformate

Eventformate

In den letzten Jahren konnte man im Bereich der Eventindustrie eine starke Weiterentwicklung beobachten. Als Resultat hieraus entstanden viele neue Eventformate. Gemeinsam mit den altbewährten, klassischen Formaten verfolgen auch diese das Ziel, die Teilnehmer mithilfe eines ergebnisorientierten Ansatzes zum Mitmachen und zum kreativen Austausch anzuregen. Eventformate sind unter anderem:
 

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Welche Eventformate gibt es?

Das sind die beliebtesten Eventformate:

Barcamp/Themencamp

Bei einem Barcamp/Themencamp geht es weder um den Einzelnen noch um bestimmte Produkte. Hier stehen vielmehr der Austausch, die Diskussion, gemeinsame Interessen und vor allem Freude am Themengebiet im Vordergrund. 

Im Gegensatz zu bekannten Konferenzen und Messen kommt ein Barcamp sowohl ohne festgelegtes Programm als auch vorbereitete Vorträge aus. Hier sind die Teilnehmer gefragt. Sie werden selbst aktiv, bieten Workshops an, moderieren oder stellen Themen zur Diskussion. Dabei gleicht kein Camp dem anderen, da der Erfolg, die Spannung und der Informationsgehalt ausschließlich von der Beteiligung der Teilnehmer abhängig sind.


Symposium

Ein Symposium ist eine wissenschaftliche Konferenz, auf der Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vorstellen und diese diskutieren. Dieses Event ist meist auf ein Thema fokussiert und stellt somit eine besondere Untergruppe der Konferenz dar. Die Struktur gleicht der einer Konferenz, die Ausrichtung gilt jedoch einem eher homogenen Teilnehmerkreis. Die Teilnehmer dieses mehrtägigen Events nutzen die Möglichkeit, hinsichtlich des Themas auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu bleiben. 

Auf einem Symposium werden zudem Kontakte von Kolleg:innen desselben Fachgebiets aufgebaut und vertieft. Da auf Symposien speziell ausgewählte Themenbereiche durch Wissenschaftler und andere Vortragende präsentiert werden, dienen für dieses Eventformat bevorzugt ausgestattete Locations, z.B. Tagungshotels oder Kongresszentren, als Austragungsort.

 

Tagung

Auf einer Tagung begegnet sich ein relativ kleiner Teilnehmerkreis mit dem Ziel des Austauschs von Informationen über die neuesten Entwicklungen, beispielsweise aus dem Bereich der Forschung, sowie der Präsentation von Innovationen. Die eintägige Veranstaltung beinhaltet in erster Linie Vorträge und Referate, wird jedoch zusätzlich zum Aufbau, zur Pflege und zur Erweiterung professioneller Netzwerke genutzt.


Meeting

Ein Meeting besteht aus mindestens zwei Personen, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten und diesbezüglich Informationen austauschen. Die synchrone Beteiligung der Teilnehmer, unabhängig davon, ob sie sich an einem Ort versammeln oder die Teilnahme interaktiv, webbasiert stattfindet, kennzeichnet das Eventformat Meeting.


Workshop

Workshops kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es um den Austausch und das Arbeiten in kleineren Gruppen mit bis zu 25 Teilnehmern geht. Ein Referent übernimmt die Moderation und begleitet als solcher den kreativen Entstehungsprozess der Gruppenarbeit. Dieses Format eignet sich eher für physisch stattfindende Events, da hier das Erreichen von Arbeitsergebnissen über Disziplin und strukturiertes Denken bzw. Handeln leichter gelingt als virtuell. 

Als digitales Format sollte zwingend auf möglichst kleine Gruppen geachtet werden, da ansonsten womöglich einige der Teilnehmer verstummen könnten und nur passiv zuschauen würden.


Mottoparty

Alle Unternehmen sind bestrebt, sich von der Konkurrenz abzuheben. Dieses Unterfangen kann unter anderem durch Firmenevents gelingen. Ein Eventformat, das sich hierfür besonders anbietet, ist die Mottoparty. 

Bei der Themenwahl sollten unter anderem die Zielgruppe, die Firmenphilosophie oder das Produkt, welches beworben werden soll, berücksichtigt werden. Eine rein interne Mottoparty lässt sich im Gegensatz zu einem Firmenevent mit Kunden unter Umständen lockerer gestalten. Egal, für welches Motto man sich am Ende entscheidet, der bleibende Erinnerungswert ist garantiert. 

Podiumsdiskussion

Die klassische Podiumsdiskussion lebt von einem festgelegten Thema, zu dem sich mehrere Redner auf einer Bühne austauschen. Mit von der Partie ist ein Moderator, der die Diskussion strukturiert und auf das Einhalten der Redezeiten achtet. 

Etwas anders verläuft eine virtuelle Podiumsdiskussion. Die Redner versammeln sich für einen Live-Stream entweder in einem Aufnahmestudio oder werden vom Moderator aus den jeweiligen Home Offices zugeschaltet. Auch hierbei wird stets auf die Einhaltung des Zeitplans geachtet. 

Es besteht zudem die Möglichkeit, die Runde für die Interaktion der Teilnehmer zu öffnen. In diesem Fall beobachtet der Moderator den Live-Chat des Publikums und bringt aufkommende Fragen in die Diskussionsrunde ein.


Produktpräsentation

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei der Produktpräsentation um die Vorstellung eines neuen Produkts. Den Anwesenden werden sämtliche Informationen bezüglich der Neuvorstellung mitgeteilt. 

Der Präsentation eines neuen Produkts sind keinerlei Grenzen gesetzt. Wichtig ist jedoch, dass das gewählte Format zum Produkt und somit auch zur Zielgruppe passt, da nur so der Mehrwert der Neuvorstellung emotionalisiert werden kann. 

Mit diesem Format wird das Ziel verfolgt, möglichst viele Anwesende vom Nutzen des Produkts zu überzeugen und sie zum Kauf anzuregen. Die Veranstaltung konzentriert sich im Wesentlichen auf die Bedürfnisse der potenziellen Käufer.


Roadshow

Roadshows sind groß angelegte Informationsveranstaltungen, auf denen einem größeren Publikum Produkte, Dienstleistungen oder Wissensinhalte vorgestellt werden. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, veranstalten Unternehmen Roadshows oftmals in mehreren Städten oder Regionen über einen längeren Zeitraum, vergleichbar mit der Tournee deiner Musikgruppe. 

Produkte und Unternehmen kommen in Form einer nationalen oder internationalen Tour zum Kunden, und zwar an mehreren Terminen, verschiedenen Orten in unterschiedlicher Gestaltung und Ausprägung. Das Eventformat ermöglicht es Unternehmen, das eigene Branding zu stärken und die Bekanntheit der Marke zu steigern. 

Darüber hinaus generieren Roadshows neue Kunden und fördern die Bindung zum bestehenden Kundenstamm. Auf diese Art von Produktpräsentation setzen insbesondere Unternehmen mit beratungsintensiven oder erklärungsbedürftigen Produkten, Marken oder Dienstleistungen, wie beispielsweise Technologiekonzerne, Pharmazie- und Gesundheitsfirmen, Konsumgüterunternehmen oder Ländervertretungen.


Seminar

Auf Seminaren wird gezielt Wissen zu einem Thema vermittelt. Teilnehmer behandeln dieses Thema in kompakter Form und können sich dank kleiner Gruppen eng mit den Referenten austauschen. 

Seminare bauen oft aufeinander auf und finden in regelmäßigen Abständen statt. Dieses Format kann sowohl in Präsenz als auch online veranstaltet werden. Seminare dauern zumeist einen Tag, manchmal auch mehrere und umfassen einen Theorieteil, interaktive Phasen und Diskussionen.


Training, Schulung

Ein Training oder eine Schulung sind Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung im Rahmen der Personalentwicklung. Häufig übernehmen externe Ausbilder die Schulung der Mitarbeiter in den Räumen des eigenen Unternehmens. 

Eine sogenannte In-House-Schulung ist auf die speziellen internen Bedürfnisse abgestimmt. Gleiches gilt für das Outdoor-Team-Training, wobei der Name bereits verrät, dass dieses Training im Freien stattfindet. Im täglichen Miteinander kann es zu Disharmonien innerhalb der Belegschaft kommen. Teams, die ihre Zusammenarbeit verbessern möchten, nehmen das Angebot eines Outdoor Trainings wahr. 

Weitere Arten von Schulungen werden Angestellten seitens der Geschäftsführung im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung angeboten. Oftmals werden diese auf größeren Veranstaltungen wie Messen, Tagungen oder Festivals veranstaltet. In diesem Fall bilden sich die Teilnehmer auf sehr spezifischen Teilgebieten weiter. Zu den Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren Mitarbeiter oder Auszubildende Kurzschulungen, die unter dem Begriff Unterweisungen geführt werden.