Work hard, play hard: Warum nur echte Draufgänger im mydays Erlebniswerk die Nase vorn haben - Ein Testbericht

Work hard, play hard: Warum nur echte Draufgänger im mydays Erlebniswerk die Nase vorn haben - Ein Testbericht mit Videos

Flugsimulator A320 im mydays Erlebniswerk in Berlin - Start vom Airport Madeira
Flugsimulator A320 im mydays Erlebniswerk Berlin - Anflug und perfekte Landung im Airport Madeira

Berlin, November 2018 - Von Carsten Hennig

Jaja, Männer werden nur sieben Jahre alt; danach wachsen sie nur noch. Cooler Spruch. Lassen sie ihn wahr sein! Wem das Spielfieber packt, der darf nachlegen - im neuen mydays Erlebniswerk in Berlin. Im Bikini am Bahnhof Zoo kreischen gestandene Männer vor Glück. Zalando-Feeling, das auch toughe Frauen teilen dürfen. ;-) Denn die Renn- und Flugsimulatoren sind Erlebnismarketing auf professionellen Niveau. Wir haben dies selbst erleben dürfen.

Must-be in Berlin: mydays Erlebniswerk - GF Thorsten Schwartz über die Renn- und Flugsimulatoren

Im Cockpit des Airbus A320 überraschen die dezenten Joysticks und smarten Knöpfe - Verkehrspiloten dürfen sich ein wenig wie im Captain-Kirk-Kommandosessel („Energie!“) fühlen, um perfekte Starts und Landungen hinzulegen. Nach ausgiebigem Briefing und Crashkurs in der Bedienung gehts mit einem Pilotentrainer an die Paddel. Die von Hochleistungsbeamern dargestellte Panoramasicht wirkt sehr realistisch; lediglich im Nachtflug werden einige unstimmige Details sichtbar. Dem 3D-Empfinden tut dies keinen Abbruch.

Der Start auf der atlantischen Blumeninsel Madeira vom Cristiano-Ronaldo-Airport gelingt unaufgeregt; der Überflug einer vorbeiziehenden Aida-Kreuzschiffdame ebenso. Etwas mehr Übung benötigt der Anflug an die Küste und richtige Anstellwinkel für den hundertprozentigen Touch-down auf dem Runway parallel zu den Bergen. Unbemerkte Hilfsmittel des Simulationsrechners wie zum Beispiel festeingestellte Neigungen tun dabei ihr Übriges.

Im zweiten Flugsimulator, einer Boeing 737, ist dies dagegen ganz anders. Das roughe Cockpit mit rudimentär komfortablen Pilotensitzen deutet schon darauf hin, dass die gefühlte Fliegerei hier ganze Schwerarbeit ist. Jede noch so kleine Ablenkung wird mit Stall-gefährlichen Abdrehen oder kleinen Stürzen von hundert Höhenmetern bestraft. Dieser anspruchsvolle Flugsimulator wird von fiylo bei der Best of Events International (16./17. Januar 2019 in Dortmund) in Kooperation mit mydays präsentiert; wer sich traut, hier die Schubhebel nach vorne zu drücken (und unbeschadet wieder die Brakes vor dem Gate reinzuknallen) darf sich anerkennenden Applaus sicher sein.

Die Flugsimulatoren verlangen enorme Konzentration und ein feinfühliges Händchen. Ganz im Kontrast zu den hammerharten Rennboliden im Haupttrakt des neuen Zentrums für Erlebnismarketing. Hier röhren glatt zwei mal zwei Rennsimulatoren der Superlative: zwei fast-originale Formel 1 Racer sowie ein Audi R8 LMS GT3 und Porsche 911 GT3 Cup. Kurz vorweg: Wer geglaubt hatte, dies wären ein bisschen bessere Spielhallen-Tools irrt sich gewaltig. Nach 30 Minuten Fahrtraining krabbelt man mit weichen Knien und etwas flauen Magen aus dem Cockpit. Die Eindrücke der Hochgeschwindigkeiten aus dem Track wirken entsprechend nach. Ergo sollte man besser nach dem Rennen erst im trendigen Hotdog-Bistrorant essen und einen Durstlöscher hinunterstürzen.

Unser Fahrtest im Porsche, einem chassisgetreuen Rennwagen mit Straßenzulassung, fällt erwartungsgemäß ernüchternd aus. Winzige Lenkfehler bei der Beschleunigung lassen das Heck hart ausbrechen und die Formel-1-Bremse zu betätigen artet in harte Beinarbeit aus; wer hier zu zart rangeht, rast ungebremst in die Rabatte. Ganz ehrlich: Ohne die klaren Brems-, Anlenk- und Schaltkommandos von mydays-Geschäftsführer Thorsten Schwartz wäre der Ausflug auf dem Hockenheim-Ring ein totales Desaster geworden. So verließen wir den legendären Rundkurs „nur“ mit 3 Crashs und Beinahe-Motorschaden...

Die Fahrzeugbewegungen werden durch den hydraulisch gelenkten Sitz authentisch wiedergegeben. Der Geschwindigkeitsrausch ergibt sich durch den permanenten Panoramablick; man wagt ohnehin nicht einen riskanten Seitenblick - zu schnell ist das Renngeschehen, so dass man selbst den Check der Bordanzeigen vergisst. Nach ein, zwei versemmelten Schikanen ist jedem klar: Mit spielerisch-netten Rennsimulationen wie einer Spielkonsole hat das nichts zu tun. Am besten trainiert man zuvor seine Arm- und Beinmuskeln, nimmt Wechselwäsche mit (wer nicht anschließend durchgeschwitzt am Tresen vor sich hin tropfen möchten) und bleibt mal ganz, ganz cool wenn man mit 250 km/h die Kontrolle verliert...

Später bremsen, früher mit Vollgas durchstarten - was für echte Kerle auch im wirklichen Leben Devise ist, macht im Rennen gegen den Lieblingsgegner (Doppel mit Kollegen sind gewollt!) sofort klar wer Cojones hat. Work hard, play hard - in der Haarnadel kristalliert sich heraus, wer Draufgänger und ein echter Leader ist - und wer besser im Team auf den hinteren Rängen bleiben sollte. ;-)

 

mydays Erlebniswerk

Im Bikini Berlin, am Bahnhof Zoo

Gruppen-Incentives nach Voranmeldung

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